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Die nächste, die 5. Kernobstschau ist im
BBM-Einrichtungshaus für den 9. und 10. Oktober 2010 geplant.

Die vierte Kernobstschau des Regionalverbandes der
Gartenfreunde Parchim e.V.
fand am 29. September 2007 im BBM-Einrichtungshaus
in der Kreisstadt statt.

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Die Obstbaumexpertin Ingrid Rudolf (re.)
bei der Bestimmung
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Die Obstbaum-Expertin Ingrid Rudolf hat dabei alle Hände voll zu tun, denn
die Kleingärtner "Heute werden Sorten gezüchtet, die vor allem auf hohen
Ertrag ausgelegt sind, da geraten andere Sorten in Vergessenheit. Frühere
Sorten findet man auf Streuobstwiesen", weiß die Expertin. Um die Früchte zu
bestimmen, werden der Geschmack getestet sowie Farbe und Form der Früchte
begutachtet. Blütenkelch und Stielansatz sind ebenso wichtig wie das
Kerngehäuse, das erst nach dem Aufschneiden sichtbar wird.
Der Vorsitzende des Regionalverbandes der Gartenfreunde Parchim Jürgen Kahl
ist zufrieden mit der Neuauflage der Obstschau. "Sie gibt einen Einblick in
die Vielfalt des Kernobstanbaus in der Region. Es fällt auf, dass viele alte
Sorten in Privatgärten gedeihen", so Kahl. Er wünscht sich, dass sich noch
mehr Hobbygärtner um die Vielfalt des Kernobstes kümmern. Selbst Sorten, die
es vor einigen Jahren noch en masse gab, wie beispielsweise der Hasenkopf,
seien längst zur Rarität geworden.
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Der schwerste Apfel - ein Altenländer
Pfannkuchen von cirka 1840, angeliefert
von Alfred Brasch aus Lübz |
Besondere Leistungen wurden prämiert. So erhält Dieter Lange aus Goldberg
einen Preis für die älteste Sorte - einen Rheinischen Bohnapfel, der schon
1755 bekannt war. "Ich habe selbst einen Boskoop veredelt und darauf die alten
Reiser gepfropft, die mir Bekannte mitbrachten", erzählt der Züchter, der
zugleich Vorsitzender des Goldberger Kleingärtnervereins "Mühlenkamp" e. V.
ist.
Ein Präsent für den schwersten Apfel, der immerhin stolze 494 Gramm auf die
Waage bringt, bekommt Alfred Brasch aus Lübz.
| Unsere vier ältesten
Apfelsorten in der Region |
| 1. Platz |
2. Platz |
3. Platz |
4. Platz |

Rheinischer Bohnapfel aus Goldberg, um 1755 |

Champagner Renette aus Parchim, um 1799 |

Prinzenapfel aus Goldberg, etwa um 1800 |

Cox Orange aus Parchim, etwa um 1830 |
Auch das Rahmenprogramm, vornehmlich durch das
BBM-Einrichtungshaus organisiert, konnte sich sehen lassen.

Hier kochen Jens-Peter Spott und Petra Drevs

und der Gartenbaubetrieb Meyn aus Rom - unser Sponsor - war auch dabei

auch die Gartenfreunde aus dem Kreisverband Güstrow
besuchten unsere 4. Kernobstschau

Ein ungewöhnlicher Blick auf die Kernobstschau
Großen Anklang fand auch die mobile Saftpresse des
Gutshauses Hermannshagen e.V. aus Bernitt. Sehr viele Kleingärtner kamen und
ließen ihre Früchte pressen und nahmen den reinen Natursaft gleich wieder mit.
Die nächste, die 5., Kernobstschau ist im
BBM-Einrichtungshaus
für den 9. und 10. Oktober 2010 geplant.


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